Category: Aktuelles


Die GEDOK ist als Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer e. V., das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen aller Kunstgattungen: Bildende Kunst / Literatur / Musik / Angewandte Kunst / ArtDesign / Interdisziplinäre Kunst / Schauspiel / Tanz.
In diesem Fall handelt es sich um den Literatur Kalender 2015 der Gedok Franken. Danke für die Aufnahme meines Gedichtes “Bäume” in diesen Kalender, liebe Gedokerinnen in Franken! ( ISBN: 978-3-9815084-4-4), Preis im Handel: 14,50 Euro

 

Die erste Mini-Messe der Hamburger Autorenvereinigung e. V. öffnet am 14. November 2014 im Logensaal der Hamburger Kammerspiele ihre Türen!

Einladung Mini-Messe Hamburger Autorenvereinigung

 

Wieder einmal werden Herr Müller und Frau Wöhlke sich auf ihre eigene Weise unterhalten und einem Thema nähern, das nicht “Ohne” ist!

Herr Müller wird wahrscheinlich sagen: “Die kanzellose Zeit ist vorbei! Dieses einem Schwalbennest nicht unähnliche an eine Kirchenwand geklatschte Rednerpult wird wieder häufiger benutzt”. Es könnte geschehen, dass Frau Wöhlke darauf mit einem Gedicht aus ihrer Feder anwortet, das sich mit den Erfahrungen eines Schwalberichs auseinandersetzt, der sich dereinst unter einer Kanzel ein Nest baute. Wie sich das Ganze dann entwickeln wird? Wer weiß das schon so genau. Schließlich sind Frau Wöhlke und Herr Müller auch so etwas wie ein “Fromm-Fröhliches Impro-Theater- Team”. Frau Wöhlke fügt in diesem Zusammenhang noch hinzu: ” Die Heiligkeit dessen, was wir Gott nennen, kann durch keines Menschen Wort beleidigt werden. Wo kämen wir denn da hin!” Sie sehen: Für Spannung ist gesorgt!

Viele Veranstaltungen der Kulturtage Süderelbe laden ein, das künstlerische Gesicht des Hamburger Südens kennenzulernen.

So war es:

Unter der Kanzel

 

 

 

Der Mühlstein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Mühlstein

Ich hab meinen Namen in Mehlstaub geschrieben,

hab ihn durch Millionen von Körnern gerieben.

Der Wind, er wehte. Die Mühle, sie drehte.

Es knarrte und scharrte auf windiger Warte.

Was wird nun bleiben vom Reiben und Treiben

und wäre geblieben vom  Sieben und Lieben?

Im Knarren verharren hält manchen zum Narren.

Vom  ewigen Zittern würd man nur verbittern.

Ich hab meinen Namen in Mehlstaub geschrieben,

hab ihn durch Millionen von Körnern gerieben.

Der Wind, er wehte. Die Mühle, sie drehte.

Vom Wehen im Drehen blieb nichts mehr zu sehen.

 

Im September 2014

Ronald Holst

Dank an Ronald Holst und das Organisationsteam vom Fischerhaus-Museum Blankenese für diese beiden Lesungstage mit Hamburger Autoren auf dem Gelände des Fischerhauses im Treppenviertel von Hamburg Blankenese!

Informationen über das Fischerhaus hier: Förderkreis Historisches Blankenese

Meine Vita für die Lesung in Blankenese:

Johanna Renate Wöhlke, geboren 1950 in Pegau bei Leipzig, studierte Politische Wissenschaft, Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Universität Hamburg. Nach dem Studium volonierte sie bei einer norddeutschen Tageszeitung zur Redakteurin und übt den Beruf der Journalistin bis heute frei aus.

Im Laufe der Jahre entwickelten sich als weitere Arbeitsfelder Lyrik, skurrile Poesie, das Vertonen eigener Texte im Bereich Chanson und sakraler Musik. Es erschienen Bücher aus ihrer journalistischen Arbeit und ein Lyrik-Kunstband in Verbindung mit bildender Kunst.

Geboren 1950 in Pegau bei Leipzig; Abitur und Studium der Politischen Wissenschaft mit Öffentlichem Recht und Völkerrecht in Hamburg mit Abschluss Diplom-Politologin, verheiratet und zwei Kinder; 30 Jahre lang freie Mitarbeiterin des Hamburger Abendblattes und anderer Medien; bis heute tätig als Autorin, im Journalismus, als Lyrikerin, Texterin von Songs und modernen Kirchenliedern; Vertonen eigener Texte; Präsidentin der „Die Auswärtige Presse e.V. Hamburg : www.dap-hamburg.de,  Kunstprojekt „EGGart“ unter dem Künstlernamen Cosia Immerscheen mit internationaler Ausstellungstätigkeit (www.eggart.eu); Website: www.jrwoehlke.de

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Aufmerksame und liebevolle Vorbereitung

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Sonne und windstill – ein kleines Paradies an diesem Nachmittag bei meinem Beitrag

 

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Der Leseploan des zweiten Tages

 

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Hereinspaziert

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Schöner geht es nicht mehr – Blick aus dem Garten des Fischerhauses auf die Elbe

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Beschirmte Zuschauer

 

 

 

 Die viertägige Jubiläumsreise nach Stavanger

Oder

Eine lange Liebeserklärung an eine kurze Reise

Die Queen Mary 2 legt ab

Die Queen Mary 2 legt ab. In den Himmel ragt nicht nur sie. Hinter ihr ragt alles in den Himmel, was Hamburg zu bieten hat und bildet eine einzigartige Abschiedssilhouette – vom Riesenrad am Grasbrook Terminal, der noch immer kranumkränzten Elbphilharmonie, den Kirchtürmen und Riesenkränen in den Wirtschaftshäfen. So sieht eine Paradeausfahrt aus. So fühlt sie sich an, begleitet von Tausenden von Menschen.

Ganz langsam verliert sich Hamburg im Abendhimmel. Am Übergang zwischen Himmel und Wasser bleibt eine immer schmaler werdende gezackte dunkle Linie zurück, gemalt von einer Stimmung, die Abschied heißt.

Vorbei an der Elbphilharmonie

Da mag sich in seine Kabine verziehen wer will. Diese Art von sommerlichem Abschiednehmen will gefeiert sein, gefeiert sein unter einem blauen Himmel auf den Decks im Heck, der sich nahtlos vermählt mit dem wässrigen Graublau der Elbe.  Sie feiern sich gegenseitig. Ihre beste Seite ist es, die sie spielen, die sie im Konzert des Miteinander aufgelegt haben. Es ist eine Symphonie, die man nicht mit den Ohren hören kann. Sie will erfühlt sein. Wenn jetzt noch ein Abschiedskonzert aus der Elbphilharmonie tönte…

Welch ein Abend unter Schäfchenwolken, Fähnchen schwenkenden Passagieren, vorbei an der Seemannsmission, den Schiffsdocks, weiten Containerfeldern, den Köhlbrand hinter sich lassend, Terminal Burchardkai mit seinen riesigen Kränen, Finkenwerder zur Linken, Airbus und das Hotel Louis Jakob. View full article »

Sonnenschmunzeln

 

Sonnenschmunzeln leuchtet leise.

Glitzert sich in kleine Wellen,

um ihr Dasein zu erhellen.

Tänzelt sich in jede Rinne

und betört so meine Sinne.

Stavanger-Hamburg mit der Queen Mary 2 im Juli 2014 zum Zehnjährigen ihres Einlaufens in Hamburg

 

Cosia Immerscheen freut sich sehr, im Rahmen von Kulturförderung in Hamburgs Süden im Süderelbe Einkaufszentrum ihre Zelte aufschlagen zu können.

Dort zeigt sie vom 26. Juli bis 21. Dezember 2014 ihre Bilder und lädt zum Schauen und ‘”Klönen” ein.

Geöffnet ist immer sonnabends von 10 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung. Weitere Veranstaltungen werden geplant.

Im Rahmen der NDR Sommertour 2014, die in diesem Jahr in Hamburg Neugraben halt machte, interviewte die NDR 90.3 Redakteurin Petra Volquardsen Cosia Immerscheen an der Bratpfanne des Lebens. Cosia bedankt sich sehr herzlich und sagt:

Hier können Sie und könnt Ihr dieses Interview hören.

Spiegeleier braten mit der NDR 90.3 Redakteurin Petra Volquardsen

Weitere Infos von NDR 3 über die Sommertour:HIER

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Die ersten Besucher

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50 lila Herzballons für Neugraben!


 

Wie in der Wüste…

Gibt es im Hamburger Hafen Wüstenschiffe? Diese Frage könnte seit dem 4. Juli 2014 bejaht werden. Allerdings darf der geneigte Leser hier mehr erwarten als ein Wortspiel, denn er wird sich so einfach nicht hinters Licht führen lassen, gerade wenn das „Wüstenschiff“ den Namen „AIDAluna“ trägt. Der spielt bekanntlich  auf die dunklere Tageszeit an. Aber Nacht war es nicht, sondern strahlender Sonnenschein, als die „ AIDAluna““  zu ihrer kürzesten Kreuzfahrt auslief, etwa eineinhalb Seemeilen lang vom Cruise Center in Hamburg – Altona bis an den Kronprinzkai in den Kaiser-Wilhelm-Hafen in Hamburg – Steinwerder.

Das tat sie zum feierlichen ersten Spatenstich zum Bauauftakt für das dritte Kreuzfahrtterminal am Kronprinzkai , das „Cruise Center 3“, kurz CC3 genannt.

Michael Ungerer und Hanjo Müller

Die Feiernden wurden mit der „AIDALuna“ an den Kai des neuen Terminals gebracht. Kapitän Hanjo Müller schaffte das im eleganten Rückwärtsgang, wie von einem solchen Schiff nicht anders zu erwarten: Das erste Mal anlegen, wo noch nie ein Kreuzfahrtschiff angelegt hat.  Eine Jungfernfahrt der besonderen Art, denn eine Kaimauer gibt es schon, sonst aber nur eine Wüstenlandschaft mitten im Kaiser-Wilhelm-Hafen, auf der nun das neue Kreuzfahrtterminal errichtet werden soll.

Die historischen Spaten warten

Dort ist der Eindruck einer zwanzig Fußballfelder großen Wüste für alle real, als sie über die Gangway auf den Kronprinzkaikai  hinunterschreiten, unmittelbar zu auf den fototechnisch ergiebigen  Platz: einen präparierten Sandhügel mit vier Schaufeln für den historischen Spatenstich, vier weiße Sturzhelme inbegriffen. Den vollziehen dann: Wirtschaftssenator Frank Horch, Jens Meier – Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburger Port Authority, Michael Eggenschwiler – Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Hamburg GmbH und Projektleiterin Iris Scheel.

Frank Horch spricht auf der AIDAluna zu den Gästen

Gastgeber dieser „kürzesten Kreuzfahrt aller Zeiten“ ist AIDA Vorstandschef Michael Ungerer. Seine Freude darüber, dass sich die Kreuzfahrtbranche wachsender Beliebtheit erfreut, dürfte ungetrübt sein. Deutschland sei inzwischen schon weltweit die Nummer zwei im Passagieraufkommen. Dies werde sich noch steigern, so hofft er. Hamburg habe sich zu einer der beliebtesten Kreuzfahrtdestinationen Europas entwickelt. Sein Unternehmen wird mit der im Bau befindlichen, dreihundert Meter langen „AIDAprima“ ab 2016 hier anlegen. Für Schiffe wie sie ist dieses Cruise Terminal geplant. Wöchentliche und ganzjährige Abfahrten soll es geben. Wer hätte das noch vor wenigen Jahren für möglich gehalten.

Wirtschaftssenator Frank Horch begründet diesen Schritt: „Die Kreuzfahrt ist zu einem starken Wirtschaftszweig innerhalb des Hafens geworden und beflügelt den Tourismus in der Stadt. Aus diesem Grund investiert Hamburg in den Kreuzfahrtstandort. Mit der Realisierung des dritten Kreuzfahrtterminals folgt der nächste Schritt, um der Nachfrage der Reedereien nach leistungsstarken Terminalkapazitäten auch in der Zukunft zu entsprechen. Von dieser guten Entwicklung profitiert die gesamte Hamburger Wirtschaft.“

Gleich ist es soweit – nach dem Reden kommt das Schaufeln!

Der Auftrag beinhaltet neben dem Bau des Terminalgebäudes, der Flächenherrichtung mit Parkplätzen und Zufahrtswegen sowie der Verstärkung der Kaimaueranlagen auch den Betrieb dieses dritten Terminals sowie der bereits bestehenden in Altona und der Hafencity. Für beide Vorhaben fungiert der Flughafen Hamburg als starker Partner, der vor allem seine Expertise für die Bereiche Terminalbau- und betrieb sowie die Gepäckabfertigung mitbringt.

„Der Bau des dritten Kreuzfahrtterminals ist eine komplexe Aufgabe und zugleich eine neue Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Mit dem neuen Kreuzfahrtterminal schaffen wir zusätzliche Kapazität für alle Reedereien. Die Zahl der Schiffsanläufe und die Prognosen zeigen, dass Hamburg ein drittes Kreuzfahrtterminal braucht“, erklärt Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Port Authority ( HPA).

Anlegen am “Wüstenkai”

Das neue Terminal am Kronprinzkai  im mittleren Freihafen entsteht auf einer Fläche von rund zwei Fußballfeldern. Nach der Inbetriebnahme können dort 8.000 Passagiere pro Anlauf abgefertigt werden. Damit die Gepäckmengen reibungslos bewältigt werden können, sollen Ein- und Ausstiegsbereiche voneinander getrennt werden. Während im östlichen Gebäude die Abreise erfolgen wird, können gleichzeitig neue Gäste über das westliche Gebäude an Bord gehen.

„Mit der Teilnahme an dem Projekt „3. Kreuzfahrtterminal“ kann der Flughafen sein Prozess-Know-how im Terminalmanagement sowie in der Passagier- und Güterlogistik einbringen und weiter ausbauen. Die vorhandenen Synergien zwischen den Kreuzfahrtterminals und dem Flughafen, wie optimale Abläufe im Terminal und beim Gepäckhandling, erhöhen gleichermaßen die Standortattraktivität des Hafens und des Flughafens“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Hamburg GmbH.

Die ersten Spatenstiche sind getan. ( von links) Jens Meier, Iris Scheel, Frank Horch, Michael Eggenschwiler

Die Zufahrt zum neuen Terminal CC3 wird über die Buchheisterstraße erfolgen, die zu diesem Zweck dreispurig ausgebaut wird. Auch der Knotenpunkt Reiherdamm/Buchheisterstraße wird angepasst und mit einer Ampelanlage ausgerüstet. Neben der Zufahrt über Land wird es die Möglichkeit geben, das neue Terminal mit der Fähre zu erreichen. Zu diesem Zweck wird im östlichen Bereich des Terminals ein öffentlicher Anleger errichtet. An der bereits bestehenden Kaimauer werden Fender, Poller und Dalben nachgerüstet, so dass dort künftig die ganz großen Kreuzfahrtschiffe festmachen können.

Fertig für den historischenAugenblick

Die Kosten für das Gesamtprojekt inklusive der öffentlichen Verkehrsanbindung und des zukünftigen Investments in das CC1 werdenn mit rund 80 Millionen Euro angegeben. Die Nutzung des 3. Kreuzfahrtterminals CC3 ist zunächst auf 15 Jahre angelegt.

Das neue CC3 soll 2016 fertig sein. Wenn dann die große AIDAprima oder die Queen Mary 2 anlegen werden, dann sicherlich nicht als „Wüstenschiffe“. Diese Landschaft wird sich dann  hoffentlich in ein funktionsfähiges Cruise Center verwandelt haben, auf dessen ambitionierte Logistik man schon heute gespannt sein darf.

 

Anhang: Was ist die Hamburg Port Authority?

Die Hamburg Port Authority betreibt seit 2005 ein zukunftsorientiertes Hafenmanagement aus einer Hand. Als Anstalt öffentlichen Rechts ist die HPA verantwortlich für die effiziente, Ressourcen schonende und nachhaltige Vorbereitung und Durchführung von Infrastrukturmaßnahmen im Hafen. Die HPA ist Ansprechpartner für alle Fragen der wasser- und landseitigen Infrastruktur, der Sicherheit des Schiffsverkehrs, der Hafenbahnanlagen, des Immobilienmanagements und der wirtschaftlichen Bedingungen im Hafen. Dazu stellt die HPA die erforderlichen Flächen bereit und übernimmt alle hoheitlichen Aufgaben und hafenwirtschaftlichen Dienstleistungen. Sie vermarktet spezielles, hafenspezifisches Fachwissen und nimmt die hamburgischen Hafeninteressen auf nationaler und internationaler Ebene wahr.

www.hamburg-port-authority.de