Category: Aktuelles
Bill Ramsey ist ein „Cincinnati Kid“ aus Ohio in den Vereinigten Staaten. Nein, er ist nicht einer wie „Cincinnati Kid“, der pokert und leidenschaftlich spielt, so wie ihn Steve McQueen in dem 1965 von Norman Jewison gedrehten Film „Cincinnati Kid“ so hautnah gespielt hat, im deutschsprachigen Raum bekannt als „Cincinnati Kid und der Pokerkönig“.
Bill Ramsey ist das Gegenteil. Bill Ramsey spielt nicht gern. Auch als Kind hat er nicht gerne gespielt. Das sagt er gleich zu Anfang. Aber er sagt es mit seiner sanften und tiefen Stimme, die nicht darauf hin deutet, dass diese Erinnerung mit Bedauern verknüpft sein könnte. Diese Stimme macht im Gegenteil neugierig darauf - dass es vielleicht doch anders gewesen sein könnte?
Wir trinken einen Becher heißen Kaffee vor der Kulisse des weiß eingeschneiten Hamburger Hafens, der hinter den gardinenlosen Fenstern zwischen den kahlen Zweigen der Bäume im Park vor dem Haus seine Schönheit entfaltet. Warum auch Gardinen – hier bedeutet der freie Blick auf Elbe, Schiffe und Hafen den Blick in die weite Welt. Auch in den Räumen von Bill und Petra Ramsey entfaltet sich die Welt – auf einem riesigen Globus, der im Wohnzimmer steht und an Wänden, von denen jeder Quadratzentimeter mit Kunst und Bildern aus der ganzen Welt geschmückt ist. View full article »
Eine kleine Fotoauswahl zur Veranstaltung am 21. März 2013 in der GEDOK in Hamburg
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Die bildende Künstlerin Hannelore Malzahn aus Hamburg schuf vier Bilder zu Frühlingsgedichten von Johanna Renate Wöhlke
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Christa Krohne-Leonhardt stellt Johanna Renate Wöhlke vor und liest auch vier ihrer Gedichte während der Veranstaltung
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Wir Schreibenden haben es ganz leicht mit den Jahreszeiten. Uns hemmt keine Regel, keine Verwaltungsvorschrift, kein Gesetz. Sogar die Charta der Vereinten Nationen kann uns nicht hindern, unserer Phantasie freien Lauf zu lassen. Wir haben es einfach – wir machen uns nur Gedanken: Plötzlich sind sie da, die Ergebnisse eines schneegesteuerten Denkprozesses im Spätwinter, der eigentlich schon lange ein Frühfrühling hätte sein können, es nicht wurde – und nun zum Schnühling degeniert ist. Richtig gelesen: Schnühling!
Der Schnühling ist offensichtlich die wettermoderne Zwischenjahreszeit, eingebaut zwischen Winter und Frühling, wenn der Schnee sich noch nicht entschieden hat, den blühenden Stiefmütterchen Platz zu machen und die erwartungsvoll in den Baum gehängten Ostereier sich mit weißer Schneehaube bestaunen lassen. Schnühling ist jetzt. Ein Blick aus dem Fenster macht es mehr als deutlich.
Der klimabesorgte moderne Mensch macht sich daraufhin Gedanken. Er muss dazu nicht unbedingt Journalist oder Schriftsteller sein. Denken reicht aus. Wenn es allerdings darum geht, diese bahnbrechenden Gedanken seinen Mitmenschen mitzuteilen, dann ist es nicht schlecht, in die Tasten zu greifen und den nicht verschneiten Buchstaben einen Besuch abzustatten. View full article »
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Frühlingssehnsucht
Ein Menschenherz ersehnte sich
nur eine Tüte warme Luft aus fernen Landen,
denn warm sollte sie sein
und es den Winter angenehm vergessen machen.
Nur eine Tüte warme Luft!
Ein Tütenwunder fand sich nicht,
nur diesem kleinen Wunsch verliehen die Gedanken Flügel.
Der schwebte über Wälder, Meere, Hügel
und kam sehr leicht und froh fern in der Wärme an.
Er sonnte sich in warmen Schöngedanken,
erlebte alles Warme ohne Schranken
und kam zurück – als wohlige Gedächtniswatte.
Bis heute war das alles, was er hatte…
20. März 2013
In der vergangenen Woche haben wir mein neues Hörbuch aufgenommen:
Sprecher: Hans-Peter Kurr und Katharina Herzberg von Rauch ( beide Schauspieler aus Hamburg)
Das Hörbuch nimmt mit auf eine Reise durch die Schöpfung – ein Mosaik aus Texten entsteht, die menschliche Fragen und Antworten zu einem übermenschlichen Thema…zum Tönen bringen wollen.
Kommt mit!
Hörprobe Einleitung: !Schöpfungsgeschichte – Einleitung
An einem Sonntag wie diesem freut sich das Herz einer Dichterin so richtig, denn die morgendliche Zeitungslektüre passt.
Nachdenken über unsere Welt – es führt zu interessanten Ergebnissen – in der Literatur und im Leben…
Der aktuelle Artikel:
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Die immer aktuelle Poesie über das Denken:

Denken. Aus dem Buch: Lebenskontakte ( siehe hier auf der Seite) Text Johanna Renate Wöhlke, Foto Wolf Tekook
Johanna Renate Wöhlke
Mein Vorstellungstext für die Ausstellung
Schreiben ist meine Liebe seit ich denken kann. So kam ich nach dem Abschluss des Studiums der Politischen Wissenschaften zur Diplom-Politologin in Hamburg und dem Volontariat zum Journalismus. Das literarische Schreiben begann später: Gedichte, Songtexte, moderne sakrale Texte, Glossen und kurze Geschichten. Salopp gesagt: Ich bin eine „Kurzformliteratin“. Das geht Hand in Hand mit meiner kleinen Lebensphilosophie und Lebensanschauung, die das gelebte Leben als Mosaikteppich betrachtet und wahrnimmt – nach und nach und mit den Jahren baut und gestaltet sich unser „Lebensmosaik“ bis zum Schluss. So sehe ich auch meine Texte, als Mosaiksteine aus Sprache, Buchstaben und Inhalten. Eines fügt sich zum anderen und lässt Raum für Wachstum, Veränderung und Vielfalt! Auch wenn ich jemals so etwas wie einen Roman schriebe, er setzte sich aus vielen kleinen, in sich abgeschlossenen Geschichten zusammen, die am Ende ein ganzes Bild ergäben. Ich empfinde mein Schreiben nicht als Botschaft, sondern als Angebot, will weder belehren noch missionieren. Deshalb nutze ich aus Freude die „Methode“ des Humors am liebsten.
Vorstellungstext während der Vernissage der Ausstellungseröffnung der neuen Mitglieder View full article »
















