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	<title>Kommentare für Johanna Renate Wöhlke</title>
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	<description>Nicht nur Literarisches!</description>
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		<title>Kommentar zu Von Dominosteinen, Butterkeksen und Zimtsternen und den wahren Problemen zu Weihnachten! von johanna</title>
		<link>http://www.jrwoehlke.de/?p=5120#comment-120</link>
		<dc:creator>johanna</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2015 08:08:52 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Didey,
ich bin für jede Bereicherung immer dankbar :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Didey,<br />
ich bin für jede Bereicherung immer dankbar <img src='http://www.jrwoehlke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Von Dominosteinen, Butterkeksen und Zimtsternen und den wahren Problemen zu Weihnachten! von Didey</title>
		<link>http://www.jrwoehlke.de/?p=5120#comment-119</link>
		<dc:creator>Didey</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2015 23:14:36 +0000</pubDate>
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		<description>Bekannt ist auch, dass dort liegen muss,
die alte Frau Spekulatius. 
Sie ist, sei&#039;n wir mal ehrlich.
als Anstandsdame unentbehrlich.
Damit Geknutsch in Grenzen bleibt,
sie sündig&#039;s Gedankengut vertreibt!
Nicht nur der Mensch greift hilfreich ein,
nein, auch ein Weihnachts-Kekselein!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bekannt ist auch, dass dort liegen muss,<br />
die alte Frau Spekulatius.<br />
Sie ist, sei&#8217;n wir mal ehrlich.<br />
als Anstandsdame unentbehrlich.<br />
Damit Geknutsch in Grenzen bleibt,<br />
sie sündig&#8217;s Gedankengut vertreibt!<br />
Nicht nur der Mensch greift hilfreich ein,<br />
nein, auch ein Weihnachts-Kekselein!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Weltalltourismus? Niemals &#8211; dann lieber an den Achensee! von johanna</title>
		<link>http://www.jrwoehlke.de/?p=4144#comment-102</link>
		<dc:creator>johanna</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2014 07:53:58 +0000</pubDate>
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		<description>DAnke für den Kommentar. Ja, der Achensee ist ein wunderschönes Fleckchen Erde, in der Tat! :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>DAnke für den Kommentar. Ja, der Achensee ist ein wunderschönes Fleckchen Erde, in der Tat! <img src='http://www.jrwoehlke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Weltalltourismus? Niemals &#8211; dann lieber an den Achensee! von Martin</title>
		<link>http://www.jrwoehlke.de/?p=4144#comment-101</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2014 06:48:02 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Johanna,
ich stimme DIr voll und ganz zu! :) Habe erst kürzlich einen Film gesehen, der im Weltraum spielt. Dabei habe ich mir auch überlegt, wie unbequem das Leben in einem Space Shuttle bzw. auf einer Raumstation wohl sein muss.
Da lob ich mir wirklich den Komfort, den wir hier auf der Erde haben! :)
Ganz besonders gefallen hat mir dein Foto von dem Hotel am Achensee. Ich war auch schon öfter in der Gegend und immer begeistert. Wenn man sowas in einigermaßen annehmbarer Entfernung haben kann, muss man wirklich nicht &quot;nach den Sternen greifen&quot;. :)
Lieben Gruß,
Martin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Johanna,<br />
ich stimme DIr voll und ganz zu! <img src='http://www.jrwoehlke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Habe erst kürzlich einen Film gesehen, der im Weltraum spielt. Dabei habe ich mir auch überlegt, wie unbequem das Leben in einem Space Shuttle bzw. auf einer Raumstation wohl sein muss.<br />
Da lob ich mir wirklich den Komfort, den wir hier auf der Erde haben! <img src='http://www.jrwoehlke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Ganz besonders gefallen hat mir dein Foto von dem Hotel am Achensee. Ich war auch schon öfter in der Gegend und immer begeistert. Wenn man sowas in einigermaßen annehmbarer Entfernung haben kann, muss man wirklich nicht &#8220;nach den Sternen greifen&#8221;. <img src='http://www.jrwoehlke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Lieben Gruß,<br />
Martin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Nacht der Kirchen 2012 in Hamburg von johanna</title>
		<link>http://www.jrwoehlke.de/?p=2664#comment-87</link>
		<dc:creator>johanna</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 09:06:37 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber  Thomas Gürtler, ich werde bei meinen Bildern schauen und Ihnen senden, was ich habe.
Herzlichen  Gruß
Johanna Renate Wöhlke</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber  Thomas Gürtler, ich werde bei meinen Bildern schauen und Ihnen senden, was ich habe.<br />
Herzlichen  Gruß<br />
Johanna Renate Wöhlke</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Nacht der Kirchen 2012 in Hamburg von Thomas Gürtler</title>
		<link>http://www.jrwoehlke.de/?p=2664#comment-86</link>
		<dc:creator>Thomas Gürtler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 16:43:31 +0000</pubDate>
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		<description>hallo, der chor rising voices (rechts unten) sucht foto&#039;s für die chor-website. wurden bei der nacht der kirchen noch mehr bilder gemacht? wenn ja, können wir welche bekommen?
viele grüße, thomas gürtler</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo, der chor rising voices (rechts unten) sucht foto&#8217;s für die chor-website. wurden bei der nacht der kirchen noch mehr bilder gemacht? wenn ja, können wir welche bekommen?<br />
viele grüße, thomas gürtler</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Soll man überhaupt moralisch sein? von Uwe Friesel</title>
		<link>http://www.jrwoehlke.de/?p=1949#comment-44</link>
		<dc:creator>Uwe Friesel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 04:21:50 +0000</pubDate>
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		<description>JRW schreibt über die UN, sie sei &quot;(...) ein System, das einen Rückschritt in barbarische Rechts-und Moralformen nicht mehr zulässt, es sei denn, die gesamte Völkergemeinschaft gäbe eine in Jahrtausenden gewachsene Kultur auf.&quot;
Das wäre schön. 
Aber zum einen glaube ich nicht, dass es &quot;barbarische Rechts- und Moralformen&quot; je gegeben hat, sondern, wie das Wort &quot;barbarisch&quot; schon andeutet, nur &quot;barbarische Unrechts- und Unmoral-Formen&quot;. Die wurden dann zwar, etwa von den Nazigrößen, als ihr Gegenteil verkauft – es war ja geradezu eine Tugend für die Bewohner der Dörfer rund um das KZ Neuengamme, nach entkommenen KZ–Insassen mit Schäferhunden Jagd zu machen. Doch wenn das Moral wäre, wäre es ein Zynismus. Dass Leute wie Eichmann oder der jetzt in Den Haag vor Gericht stehende General Mladic, der Schlächter von Srebrenica, gar kein Unrechts-Bewusstsein haben, dass also ihre Moral völlig umgedreht, nämlich pervertiert war/ist, zeigt die Beliebigkeit, mit der Moral je nach Lage der Dinge definiert werden kann. Es gibt, soweit ich sehen kann, schlechterdings keine verbindliche Moral, noch dazu eine solche, die mit  einer verbindlichen gemeinsamen Kultur verknüpft wäre. Reue zum Beispiel wäre ja nur zu erwarten bei Einsicht in begangenes Unrecht. Haben diese Herren aber nicht. Also denke ich, auf der Ebene der Moral werden wir an ihren Perversionen nichts ändern. 

Wie verhält es sich aber generell bei dem unterstellten Zusammenhang von Moral und Kultur?
Ich glaube nicht, dass es eine &quot;über Jahrtausende gewachsene Kultur&quot; je gegeben hat. Die Papuas, die Peruaner und die Polen haben eine andere Kultur als die Preußen, und die wiederum eine andere als die &quot;wiedervereinigten Piefkes&quot;, wie ein Schriftsteller-Freund zu sagen pflegte. Leider ist er vor wenigen Jahren verstorben und kann nicht mehr so pointierte Sätze formulieren. Doch immerhin, möchte ich nachträglich anmerken, haben wir inzwischen das Holocaust-Mahnmal in Berlin, und Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft besuchen freiwillig das KZ Auschwitz, um sich über das absolute Fehlen von Moral  ein eigenes Bild zu machen. 
Das sind meines Erachtens (sehr erfreuliche) Anzeichen von Zivilisation, aber nicht von Kultur. Kultur hatten wir ja immer, und sei&#039;s in Form von Buchdruck und Barlach-Skulpturen. Nein, die Deutschen als nationale Gemeinschaft fangen endlich hier und da an, zivilisiert zu sein. Und sogenannte &quot;vertrauensbildende Maßnahmen&quot; unseres neuen Bundespräsidenten sind solche, die nach außen signalisieren, seht her, wir sind mittlerweile sogar zivilisiert, zumindest ein bisschen. 

Eine gemeinsame Kultur indes kann die Menschheit wegen asynchroner Geschichtsverläufe, unterschiedlicher ästhetischer Auffassungen und je anderer Hör- und Essgewohnheiten nie haben. (Man könnte hier noch endlos weitere kulturelle Unterschiede anführen, die es zu unserem Glück oder Unglück gibt und aus denen heraus jeweilige nationale oder ethnische Besonderheiten resultieren.) Deshalb kommt es mir so vor, als sei das, was die UN und den Sicherheitsrat dauernd lahm legt, eher das Fehlen einer gemeinsamen Zivilisation. Wir müssten uns zumindest darauf einigen können, dass Streubomben und Hungersnöte die Menschheit nicht befördern. Müssten uns entschließen, in der Weltgemeinschaft oder auch im globalen Dorf in irgend einer verbindlichen Form festzulegen, wie man zivilisiert miteinander umgeht. Der kulturelle Unterschied zwischen der Pariser Haute Couture und den Batik-Turbanen der senegalesischen Frauen und den Körpermaßen nordamerikanischer Jeans wäre dann gern zweitrangig. Er würde nur verschiedene Aspekte von Kultur zeigen. Während das antike Konzept der Zivilisation, den Deutschen lange Zeit fremd, sich langsam zu Normen vorarbeiten könnte, die für alle verbindlich wären. 
Eine wunderschöne Utopie, da gebe ich JRW Recht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>JRW schreibt über die UN, sie sei &#8220;(&#8230;) ein System, das einen Rückschritt in barbarische Rechts-und Moralformen nicht mehr zulässt, es sei denn, die gesamte Völkergemeinschaft gäbe eine in Jahrtausenden gewachsene Kultur auf.&#8221;<br />
Das wäre schön.<br />
Aber zum einen glaube ich nicht, dass es &#8220;barbarische Rechts- und Moralformen&#8221; je gegeben hat, sondern, wie das Wort &#8220;barbarisch&#8221; schon andeutet, nur &#8220;barbarische Unrechts- und Unmoral-Formen&#8221;. Die wurden dann zwar, etwa von den Nazigrößen, als ihr Gegenteil verkauft – es war ja geradezu eine Tugend für die Bewohner der Dörfer rund um das KZ Neuengamme, nach entkommenen KZ–Insassen mit Schäferhunden Jagd zu machen. Doch wenn das Moral wäre, wäre es ein Zynismus. Dass Leute wie Eichmann oder der jetzt in Den Haag vor Gericht stehende General Mladic, der Schlächter von Srebrenica, gar kein Unrechts-Bewusstsein haben, dass also ihre Moral völlig umgedreht, nämlich pervertiert war/ist, zeigt die Beliebigkeit, mit der Moral je nach Lage der Dinge definiert werden kann. Es gibt, soweit ich sehen kann, schlechterdings keine verbindliche Moral, noch dazu eine solche, die mit  einer verbindlichen gemeinsamen Kultur verknüpft wäre. Reue zum Beispiel wäre ja nur zu erwarten bei Einsicht in begangenes Unrecht. Haben diese Herren aber nicht. Also denke ich, auf der Ebene der Moral werden wir an ihren Perversionen nichts ändern. </p>
<p>Wie verhält es sich aber generell bei dem unterstellten Zusammenhang von Moral und Kultur?<br />
Ich glaube nicht, dass es eine &#8220;über Jahrtausende gewachsene Kultur&#8221; je gegeben hat. Die Papuas, die Peruaner und die Polen haben eine andere Kultur als die Preußen, und die wiederum eine andere als die &#8220;wiedervereinigten Piefkes&#8221;, wie ein Schriftsteller-Freund zu sagen pflegte. Leider ist er vor wenigen Jahren verstorben und kann nicht mehr so pointierte Sätze formulieren. Doch immerhin, möchte ich nachträglich anmerken, haben wir inzwischen das Holocaust-Mahnmal in Berlin, und Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft besuchen freiwillig das KZ Auschwitz, um sich über das absolute Fehlen von Moral  ein eigenes Bild zu machen.<br />
Das sind meines Erachtens (sehr erfreuliche) Anzeichen von Zivilisation, aber nicht von Kultur. Kultur hatten wir ja immer, und sei&#8217;s in Form von Buchdruck und Barlach-Skulpturen. Nein, die Deutschen als nationale Gemeinschaft fangen endlich hier und da an, zivilisiert zu sein. Und sogenannte &#8220;vertrauensbildende Maßnahmen&#8221; unseres neuen Bundespräsidenten sind solche, die nach außen signalisieren, seht her, wir sind mittlerweile sogar zivilisiert, zumindest ein bisschen. </p>
<p>Eine gemeinsame Kultur indes kann die Menschheit wegen asynchroner Geschichtsverläufe, unterschiedlicher ästhetischer Auffassungen und je anderer Hör- und Essgewohnheiten nie haben. (Man könnte hier noch endlos weitere kulturelle Unterschiede anführen, die es zu unserem Glück oder Unglück gibt und aus denen heraus jeweilige nationale oder ethnische Besonderheiten resultieren.) Deshalb kommt es mir so vor, als sei das, was die UN und den Sicherheitsrat dauernd lahm legt, eher das Fehlen einer gemeinsamen Zivilisation. Wir müssten uns zumindest darauf einigen können, dass Streubomben und Hungersnöte die Menschheit nicht befördern. Müssten uns entschließen, in der Weltgemeinschaft oder auch im globalen Dorf in irgend einer verbindlichen Form festzulegen, wie man zivilisiert miteinander umgeht. Der kulturelle Unterschied zwischen der Pariser Haute Couture und den Batik-Turbanen der senegalesischen Frauen und den Körpermaßen nordamerikanischer Jeans wäre dann gern zweitrangig. Er würde nur verschiedene Aspekte von Kultur zeigen. Während das antike Konzept der Zivilisation, den Deutschen lange Zeit fremd, sich langsam zu Normen vorarbeiten könnte, die für alle verbindlich wären.<br />
Eine wunderschöne Utopie, da gebe ich JRW Recht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Soll man überhaupt moralisch sein? von Uwe Friesel</title>
		<link>http://www.jrwoehlke.de/?p=1949#comment-43</link>
		<dc:creator>Uwe Friesel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 04:19:08 +0000</pubDate>
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		<description>JRW schreibt über die UN, sie sei &quot;(...) ein System, das einen Rückschritt in barbarische Rechts-und Moralformen nicht mehr zulässt, es sei denn, die gesamte Völkergemeinschaft gäbe eine in Jahrtausenden gewachsene Kultur auf.&quot;
Das wäre schön. 
Aber zum einen glaube ich nicht, dass es &quot;barbarische Rechts- und Moralformen&quot; je gegeben hat, sondern, wie das Wort &quot;barbarisch&quot; schon andeutet, nur &quot;barbarische Unrechts- und Unmoral-Formen&quot;. Die wurden dann zwar, etwa von den Nazigrößen, als ihr Gegenteil verkauft – es war ja geradezu eine Tugend für die Bewohner der Dörfer rund um das KZ Neuengamme, nach entkommenen KZ–Insassen mit Schäferhunden Jagd zu machen. Doch wenn das Moral wäre, wäre es ein Zynismus. Dass Leute wie Eichmann oder der jetzt in Den Haag vor Gericht stehende General Mladic, der Schlächter von Srebrenica, gar kein Unrechts-Bewusstsein haben, dass also ihre Moral völlig umgedreht, nämlich pervertiert war/ist, zeigt die Beliebigkeit, mit der Moral je nach Lage der Dinge definiert werden kann. Es gibt, soweit ich sehen kann, schlechterdings keine verbindliche Moral, noch dazu eine solche, die mit  einer verbindlichen gemeinsamen Kultur verknüpft wäre. Reue zum Beispiel wäre ja nur zu erwarten bei Einsicht in begangenes Unrecht. Haben diese Herren aber nicht. Also denke ich, auf der Ebene der Moral werden wir an ihren Perversionen nichts ändern. 

Wie verhält es sich aber generell bei dem unterstellten Zusammenhang von Moral und Kultur?
Ich glaube nicht, dass es eine &quot;über Jahrtausende gewachsene Kultur&quot; je gegeben hat. Die Papuas, die Peruaner und die Polen haben eine andere Kultur als die Preußen, und die wiederum eine andere als die &quot;wiedervereinigten Piefkes&quot;, wie ein Schriftsteller-Freund zu sagen pflegte. Leider ist er vor wenigen Jahren verstorben und kann nicht mehr so pointierte Sätze formulieren. Doch immerhin, möchte ich nachträglich anmerken, haben wir inzwischen das Holocaust-Mahnmal in Berlin, und Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft besuchen freiwillig das KZ Auschwitz, um sich über das absolute Fehlen von Moral  ein eigenes Bild zu machen. 
Das sind meines Erachtens (sehr erfreuliche) Anzeichen von Zivilisation, aber nicht von Kultur. Kultur hatten wir ja immer, und sei&#039;s in Form von Buchdruck und Barlach-Skulpturen. Nein, die Deutschen als nationale Gemeinschaft fangen endlich hier und da an, zivilisiert zu sein. Und sogenannte &quot;vertrauensbildende Maßnahmen&quot; unseres neuen Bundespräsidenten sind solche, die nach außen signalisieren, seht her, wir sind mittlerweile sogar zivilisiert, zumindest ein bisschen. 

Eine gemeinsame Kultur indes kann die Menschheit wegen asynchroner Geschichtsverläufe, unterschiedlicher ästhetischer Auffassungen und je anderer Hör- und Essgewohnheiten nie haben. (Man könnte hier noch endlos weitere kulturelle Unterschiede anführen, die es zu unserem Glück oder Unglück gibt und aus denen heraus jeweilige nationale oder ethnische Besonderheiten resultieren.) Deshalb kommt es mir so vor, als sei das, was die UN und den Sicherheitsrat dauernd lahm legt, eher das Fehlen einer gemeinsamen Zivilisation ist. Wir müssten uns zumindest darauf einigen können, dass Streubomben und Hungersnöte die Menschheit nicht befördern. Müssten uns entschließen, in der Weltgemeinschaft oder auch im globalen Dorf in irgend einer verbindlichen Form festzulegen, wie man zivilisiert miteinander umgeht. Der kulturelle Unterschied zwischen der Pariser Haute Couture und den Batik-Turbanen der senegalesischen Frauen und den Körpermaßen nordamerikanischer Jeans wäre dann gern zweitrangig. Er würde nur verschiedene Aspekte von Kultur zeigen. Während das antike Konzept der Zivilisation, den Deutschen lange Zeit fremd, sich langsam zu Normen vorarbeiten könnte, die für alle verbindlich wären. 
Eine wunderschöne Utopie, da gebe ich JRW Recht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>JRW schreibt über die UN, sie sei &#8220;(&#8230;) ein System, das einen Rückschritt in barbarische Rechts-und Moralformen nicht mehr zulässt, es sei denn, die gesamte Völkergemeinschaft gäbe eine in Jahrtausenden gewachsene Kultur auf.&#8221;<br />
Das wäre schön.<br />
Aber zum einen glaube ich nicht, dass es &#8220;barbarische Rechts- und Moralformen&#8221; je gegeben hat, sondern, wie das Wort &#8220;barbarisch&#8221; schon andeutet, nur &#8220;barbarische Unrechts- und Unmoral-Formen&#8221;. Die wurden dann zwar, etwa von den Nazigrößen, als ihr Gegenteil verkauft – es war ja geradezu eine Tugend für die Bewohner der Dörfer rund um das KZ Neuengamme, nach entkommenen KZ–Insassen mit Schäferhunden Jagd zu machen. Doch wenn das Moral wäre, wäre es ein Zynismus. Dass Leute wie Eichmann oder der jetzt in Den Haag vor Gericht stehende General Mladic, der Schlächter von Srebrenica, gar kein Unrechts-Bewusstsein haben, dass also ihre Moral völlig umgedreht, nämlich pervertiert war/ist, zeigt die Beliebigkeit, mit der Moral je nach Lage der Dinge definiert werden kann. Es gibt, soweit ich sehen kann, schlechterdings keine verbindliche Moral, noch dazu eine solche, die mit  einer verbindlichen gemeinsamen Kultur verknüpft wäre. Reue zum Beispiel wäre ja nur zu erwarten bei Einsicht in begangenes Unrecht. Haben diese Herren aber nicht. Also denke ich, auf der Ebene der Moral werden wir an ihren Perversionen nichts ändern. </p>
<p>Wie verhält es sich aber generell bei dem unterstellten Zusammenhang von Moral und Kultur?<br />
Ich glaube nicht, dass es eine &#8220;über Jahrtausende gewachsene Kultur&#8221; je gegeben hat. Die Papuas, die Peruaner und die Polen haben eine andere Kultur als die Preußen, und die wiederum eine andere als die &#8220;wiedervereinigten Piefkes&#8221;, wie ein Schriftsteller-Freund zu sagen pflegte. Leider ist er vor wenigen Jahren verstorben und kann nicht mehr so pointierte Sätze formulieren. Doch immerhin, möchte ich nachträglich anmerken, haben wir inzwischen das Holocaust-Mahnmal in Berlin, und Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft besuchen freiwillig das KZ Auschwitz, um sich über das absolute Fehlen von Moral  ein eigenes Bild zu machen.<br />
Das sind meines Erachtens (sehr erfreuliche) Anzeichen von Zivilisation, aber nicht von Kultur. Kultur hatten wir ja immer, und sei&#8217;s in Form von Buchdruck und Barlach-Skulpturen. Nein, die Deutschen als nationale Gemeinschaft fangen endlich hier und da an, zivilisiert zu sein. Und sogenannte &#8220;vertrauensbildende Maßnahmen&#8221; unseres neuen Bundespräsidenten sind solche, die nach außen signalisieren, seht her, wir sind mittlerweile sogar zivilisiert, zumindest ein bisschen. </p>
<p>Eine gemeinsame Kultur indes kann die Menschheit wegen asynchroner Geschichtsverläufe, unterschiedlicher ästhetischer Auffassungen und je anderer Hör- und Essgewohnheiten nie haben. (Man könnte hier noch endlos weitere kulturelle Unterschiede anführen, die es zu unserem Glück oder Unglück gibt und aus denen heraus jeweilige nationale oder ethnische Besonderheiten resultieren.) Deshalb kommt es mir so vor, als sei das, was die UN und den Sicherheitsrat dauernd lahm legt, eher das Fehlen einer gemeinsamen Zivilisation ist. Wir müssten uns zumindest darauf einigen können, dass Streubomben und Hungersnöte die Menschheit nicht befördern. Müssten uns entschließen, in der Weltgemeinschaft oder auch im globalen Dorf in irgend einer verbindlichen Form festzulegen, wie man zivilisiert miteinander umgeht. Der kulturelle Unterschied zwischen der Pariser Haute Couture und den Batik-Turbanen der senegalesischen Frauen und den Körpermaßen nordamerikanischer Jeans wäre dann gern zweitrangig. Er würde nur verschiedene Aspekte von Kultur zeigen. Während das antike Konzept der Zivilisation, den Deutschen lange Zeit fremd, sich langsam zu Normen vorarbeiten könnte, die für alle verbindlich wären.<br />
Eine wunderschöne Utopie, da gebe ich JRW Recht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu HautKontakt. Schatten von Träumen. Eine Anthologie von Texte und Bilder aus &#8220;HautKontakt. Schatten von Träumen. Eine Anthologie&#8221; &#124; Johanna Renate Wöhlke</title>
		<link>http://www.jrwoehlke.de/?p=95#comment-42</link>
		<dc:creator>Texte und Bilder aus &#8220;HautKontakt. Schatten von Träumen. Eine Anthologie&#8221; &#124; Johanna Renate Wöhlke</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 16:18:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jrwoehlke.de/?p=95#comment-42</guid>
		<description>[...] HautKontakt &#8211; Basisdaten hier Häutungen Der Text zum Bild: Häutungen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] HautKontakt &#8211; Basisdaten hier Häutungen Der Text zum Bild: Häutungen [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Alles Käse oder was? von johanna</title>
		<link>http://www.jrwoehlke.de/?p=1515#comment-40</link>
		<dc:creator>johanna</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 15:01:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jrwoehlke.de/?p=1515#comment-40</guid>
		<description>Hallo Uli, Käsemann!
Werde noch weiter schauen - was ich bis jetzt gelesen habe, hinterlässt bei mir den Eindruck, dass wir beide völlig und ganz darin übereinstimmen: Ohne Lebensfreude ist alles nichts!
Danke also für Deinen Kommentar und den Käse :)
Übrigens wird es in einem neuen Buch von mir ein Gedicht über Camembert geben... :)
käseverehrende Grüße,
Johanna</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Uli, Käsemann!<br />
Werde noch weiter schauen &#8211; was ich bis jetzt gelesen habe, hinterlässt bei mir den Eindruck, dass wir beide völlig und ganz darin übereinstimmen: Ohne Lebensfreude ist alles nichts!<br />
Danke also für Deinen Kommentar und den Käse <img src='http://www.jrwoehlke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Übrigens wird es in einem neuen Buch von mir ein Gedicht über Camembert geben&#8230; <img src='http://www.jrwoehlke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
käseverehrende Grüße,<br />
Johanna</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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